Ohren-Korrektur
Eine Ohrenkorrektur wird vor allem bei abstehenden Ohren angewendet, aber auch bei anderen angeborenen oder durch einen Unfall verursachten Deformationen einer oder beider Ohrmuscheln. Abstehende Ohren werden meist vererbt. Und vor allem Kinder können unter Sticheleien leiden. Grund für die Fehlstellung ist eine unzureichende Fältelung der Ohrknorpels. Eine Ohrenkorrektur ist jedoch erst ab dem Schulalter sinnvoll, da der Knorpel ausreichend gut entwickelt ist und das Ohr ca. 70 - 80% seiner Größe erreicht hat.
Wissenswertes zur Ohrenkorrektur auf einen Blick
- Voraussetzung: realistische Erwartung und gute körperliche und psychische Verfassunng.
- 2 Wochen vor dem Eingriff Rauchen und Alkoholkonsum reduzieren
- Aspirin u.a. Medikamente meiden
- Ein kleines Blutbild (Prä-OP1) wird benötigt
- Narkose: Lokalanästhesie oder Vollnarkose
- kaum sichtbare Narben an der Rückseite des Ohres
- Operation ist relativ schmerzfrei
- Stirnverband für etwa eine Wochen
- nach ca. 1 Woche ist der Patient wieder gesellschaftsfähig
- OP-Dauer: ca. 1,5 - 2 Stunden
- Klinikaufenthalt: ambulant bis 1 Tag
- Nachkontrolle nach 10 Tagen und ca. nach 4 Wochen
- Bei Sport und sonstigen Aktivitäten sollte in den ersten 6 Wochen ein Stirnband getragen werden.

