OBER-, UNTER-LIDKORREKTUREN
Hängende, sogenannte "Schlupflider", und/oder Tränensäcke machen einen müden Gesichtsausdruck, die Augen sehen verschlafen aus.
Durch einen operativen Eingriff läßt sich dieses "kosmetische Problem" behandeln.
Einer Operation geht ein intensives und ausführliches Beratungsgespräch mit einem Spezialisten voraus. Dabei werden Möglichkeiten, Grenzen, Risiken und Erfolgsaussichten der Operation dargelegt.
Bei der Oberlidkorrektur wird der Hautüberschuß so abgetragen, dass die anschließende Narbe in der Lidfalte verschwindet. Eventuell vorhandene Fettpolster werden beseitigt. Dieser Eingriff kann in der Regel in Lokalanästhesie und ambulant durchgeführt werden. Auf Wunsch ist aber auch eine Narkose und ein stationärer Aufenthalt möglich.
Die Tränensäcke im Unterlidbereich entstehen durch Vorwölbung des Fettes, das den Augapfel umpolstert. Durch einen feinen Schnitt unterhalb des Wimpernansatzes läßt sich diese Fettansammlung abtragen und gleichzeitig ein vorhandener Hautüberschuss beseitigen bzw. straffen. Diese Unterlidkorrektur bzw. Operation kann in lokaler Betäubung und in Narkose durchgeführt werden. In der Regel ist eine Übernachtung stationär für diese Operation vorgesehen.
Die Fäden werden nach 4-7 Tagen entfernt.
Wissenswertes zur OP auf einen Blick
- Voraussetzung: realistische Erwartung und gute körperliche und psychische Verfassunng.
- 2 Wochen vor dem Eingriff Rauchen und Alkoholkonsum reduzieren
- Aspirin u.a. Medikamente meiden
- Ein kleines Blutbild (Prä-OP1) wird benötigt
- Narkose: Lokalanästhesie oder Vollnarkose
- kaum sichtbare Narben
- Operation ist relativ schmerzfrei
- nach ca. 1 Woche ist der Patient wieder gesellschaftsfähig
- OP-Dauer: ca. 2 - 3,5 Stunden
- Klinikaufenthalt: stationär oder ambulant
- Nachkontrolle nach 10 Tagen und ca. nach 4 Wochen
- Sportliche Aktivitäten sollten für 4-6 Wochen nach der OP gemieden werden.
![]()

