BRUSTVERKLEINERUNG
Häufig zeigt sich die zu große Brust bereits nach der Pubertät. Aber auch eine übermäßige Grössenzunahme im Laufe der Zeit oder nach Schwangerschaften ist nicht selten. Körperliche Beschwerden wie Rückenschmerzen oder einschneidende BH-Träger kommen ebenso vor wie die Unzufriedenheit mit den nicht passenden Proportionen bis hin zu pychischen Problemen. In solchen Fällen bietet sich eine Brustverkleinerung an.
Die Vielzahl der Brustformen spiegelt sich in den unterschiedlichen operativen Techniken wieder, die dem individuellen Befund Rechnung tragen.
Dabei finden möglichst narbenarme Techniken zur Brustverkleinerung Verwendung.
Bei den sogenannten narbenarmen Techniken wird die Brust über einen Schnitt um den Warzenhof und einen senkrechten, vom Warzenhof zur Brustumschlagfalte verlaufenden Schnitt gestrafft. Die überschüssige Haut wird entlang des senkrechten Schnittes gerafft und entfernt. Bei ausgeprägterem Hautüberschuss kann der senkrechte Schnitt in der Umschlagfalte entweder seitlich auslaufen oder erst unterhalb der Brustumschlagfalte enden.
Wissenswertes zur OP auf einen Blick
- Voraussetzung: realistische Erwartung und gute körperliche und psychische Verfassunng.
- 2 Wochen vor dem Eingriff Rauchen und Alkoholkonsum reduzieren
- Aspirin u.a. Medikamente meiden
- Ein kleines Blutbild (Prä-OP1) wird benötigt
- Narkose: Vollnarkose
- kaum sichtbare Narben
- nach ca. 1 Woche ist der Patient wieder gesellschaftsfähig
- OP-Dauer: ca. 2 - 3,5 Stunden
- Klinikaufenthalt: 1-2 Nächte nach OP
- Nachkontrolle nach 10 Tagen und ca. nach 4 Wochen
- Sportliche Aktivitäten sollten für 4-6 Wochen nach der OP gemieden werden.

